Girls´ Digital Camps

9.10.2018

Heidelberger Hochschule erhält Zuschlag für „Girls‘ Digital Camps“ Das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg hat am 5. Oktober 2018 den
landesweiten Startschuss zur Entwicklung von „Girls` Digital Camps“ gegeben. Auch ein Angebot der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gehört zu den sechs geförderten Modellprojekten, die speziell bei Mädchen und jungen Frauen das Interesse für digitale Themen wecken sollen. Das Land stellt hierzu zwischen 2018 und 2020 insgesamt 1,3 Millionen Euro bereit. Die Leitung für die Heidelberger Digital Camps haben Professorin apl. Dr. Nicole Marmé und Dr. Jens-Peter Knemeyer (Institut für Naturwissenschaften, Geographie und Technik) inne. Sie arbeiten eng mit dem DAI Heidelberg, der Stadt Heidelberg sowie weiteren regionalen Partnern zusammen.

 „Zukunftsberufe werden durch die Digitalisierung geprägt sein. Deshalb ist es mir ein ganz besonderes Anliegen, speziell bei Mädchen und jungen Frauen stärker Interesse für digitale Themen und Kompetenzen zu wecken. Denn hier entstehen veränderte und neue Berufsbilder, die digitale und kreative Fähigkeiten verknüpfen“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau). Baden-Württembergs klarer Anspruch müsse es sein, sich auch in der digitalisierten Zukunft als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu positionieren, so die Ministerin weiter.
Um Schülerinnen auf dem Weg in die digitale Welt zu begleiten und sie für alle damit verbundenen Themen und zukunftsweisende Berufe zu begeistern, werden von Oktober 2018 bis Oktober 2020 auch in der Metropolregion Rhein-Neckar Girls` Digital Camps pilothaft erprobt und durchgeführt. Die Federführung obliegt dabei der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen dazu zu befähigen, das Potenzial des digitalen Wandels sinnvoll und reflektiert zu nutzen.
"Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft in erheblichem Maße und als Pädagogische Hochschule ist es unsere Aufgabe, junge Menschen beim Erwerb von entsprechenden Kompetenzen zu begleiten", erklärt Professor Dr. Christian Spannagel, Prorektor für Forschung, Medien und IT. „Umso mehr freut es mich, dass Professorin Dr. Marmé und Dr. Knemeyer bei der Ausschreibung des Wirtschaftsministeriums erfolgreich waren und somit Heidelberger Schülerinnen bestmöglich auf eine Arbeitswelt, in der digitale Anwendungen und IT nicht mehr wegzudenken sind, vorbereiten können.“ Die Heidelberger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen hierzu ihre fachdidaktische
Expertise und entwickeln Angebote, die sich gezielt an der Lebenswelt und den Interessen der jungen Frauen orientieren. „Wir sollen den Mädchen zeigen, wie vielfältig, kreativ, zukunftsorientiert und gesellschaftlich relevant digitale Anwendungen und Berufe sind“, erklärt Marmé. Gemeinsam mit Knemeyer sowie weiteren bundesweiten Partnern hat die Professorin für Didaktik der Naturwissenschaften bereits Schülerinnen der Oberstufe erfolgreich gezeigt, wie neue Entwicklungen die Zukunft beeinflussen und wie digitale Anwendungen auch zur Lösung sozialer Fragestellungen genutzt werden können. „Gemeinsam mit unseren Partnern in der Metropolregion Rhein-Neckar wollen wir nun Schülerinnen der Jahrgangstufen 6 bis 9 aller Schulformen an digitale Themen heranführen und sie für eine entsprechend Laufbahn begeistern“, so Marmé.


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